Namibia

 

Im Juli 2001 hatte ich die Gelegenheit, die Pracht des südlichen Sternenhimmels von Namibia aus beobachten zu können. Bekanntermaßen sind die Bedingungen dort für den Sternfreund perfekt.

Da meine eigene Ausrüstung (die Flat-Field-Kamera und die CI 700 Montierung) aufgrund des Gewichts nicht als Instrumentarium in Frage kamen, ich aber auf jeden Fall dort fotografieren wollte, musste ich mir eine andere Lösung überlegen.

Freundlicherweise stellten mir die Sternfreunde von der Volksternwarte Regensburg ihre 5,5" Schmidtkamera von Celestron zur Verfügung, eine Schmidtkamera mit 225 mm Brennweite und einem Öffnungsverhältnis von f/1,65, was angenehm kurze Belichtungszeiten versprach. Rudi Müller aus Neutraubling lieh mir seine GP-Montierung, und von Herrn Hartmann, dem Leiter der Volkssternwarte Regensburg, bekam ich ein ultraleichtes Selbstbaustativ.

Um Fehlbelichtungen zu vermeiden, beschloss ich meine Filme so weit möglich vor Ort zu entwickeln. Sämtliche S/W-Negative auf gehypertem TP 2415 wurden auf der Farm entwickelt, von den Farbdias auf E 200 nur ein Teil, da der Entwickler ziemlich schnell nachließ.

 

Deep Sky

Strichspuren